Date September 23, 2017

E-Health: Freund oder Feind?

Das Thema E-Health hat bisher nur relativ wenig Einzug in die deutsche Therapie gehalten, was sich unserer Meinung nach mittelfristig massiv ändern wird.

Wie sieht diesbezüglich die Literatur aus? Wir haben uns hingesetzt und einiges gelesen…

Die elektronischen Möglichkeiten steigen durch die sich ständig weiterentwickelnde Hard- und Software in einer Art und Weise, die uns ganz neue Bereiche und Therapiemöglichkeiten eröffnen wird [40-48]. E-Health Interventionen (50.000 Apps +) haben das Potenzial, die Gesundheit zu verbessern, die Kosten zu senken und die Ungleichheit im Gesundheitssystem zu verringern [35]. Beispielsweise konnte gezeigt werden, dass eine Telerehabilitation keinen Nachteil gegenüber einer konventionellen Rehabilitation aufweist (Kniearthroskopie) [1].  Patienten mit solch leichten Eingriffen und guter Prognose scheinen am meisten von einer elektronisch gestützten Rehabilitation zu profitieren. Bei ungünstiger Prognose ist der direkte Kontakt zum Therapeuten und die schnelle Anpassung der Therapie wesentlich, was nicht bedeuten soll, dass durch E-Health nicht zusätzlicher Nutzen generiert werden könnte [2]. Entscheidend ist neben einer eher günstigen Prognose auch die Adhärenz für Heimprogramme [2]. Die Evidenz zeigt, dass eine Supervision im Vergleich zu alleinigen Heimübungsprogrammen nicht zwangsläufig zu einem vorteilhaften Ergebnis führt [1,3-7,11].

Die Adhärenz (Compliance) für die Therapie ist auch im elektronischen Zeitalter einer der wichtigsten Faktoren, um eine Verhaltensänderung und schlussendlich auch einen langfristigen Therapieerfolg zu erreichen [2]. Bei einer konventioneller Kniearthrose Therapie (mit Adhärenzquoten von 53% bis 70%)  ist beispielsweise die Adhärenz der entscheidende „game changer“ für die Verbesserung der Schmerzen [8-10].

Mangelhafte Adhärenz kann auf zwei Wegen entstehen [52]:

Bewusste Entscheidung

Vergessen bzw. die wahrgenommene Unmöglichkeit, den Anweisungen zu folgen.

Bei einer Supervision ist die Adhärenz im Vergleich zu einem elektronischen Programm höher, was allerdings durch ein Feedbacksystem innerhalb der App ausgeglichen werden kann [12,13,37]. Studie zeigen häufig keinen Unterschied zwischen traditioneller und App-gestützter Therapie bezüglich der Adhärenz, was unter ökonomischen Gesichtspunkten (Kosteneffizienz) sicher für die elektronische Variante spricht [14,15].

Kurzfristig (bis 2 Woche) kann eine App zusätzliche Verhaltensänderung durch eine höhere Compliance hervorrufen. Nach diesen 2 Wochen hatten viele Nutzer die App nicht weiterverwendet, da sie das Übungsprogramm bereits in den Alltag integriert hatte (und daher keine erneuten App-Aufrufe zu verzeichnen waren 14-19).

Mobile Apps können das kurzzeitige Aktivitätsniveau um bis zu 20% steigern, wobei die langfristige Adhärenz bei lediglich 3% lag [24,25]. Die längerfristigen Ergebnisse zeigen keine sign. Erhöhung der Aktivität und anderer gesundheitsrelevanter Faktoren [23]. Ein weiterer Vorteil einer App-basierten Therapie ist die Feedback-möglichkeit, die z.B. durch GPS oder Beschleunigungsmesser realisiert werden kann [36]. Dadurch entsteht Motivation, außerhalb von kostenintensiven 1-zu-1 Situationen. Verschiedene Forschergruppen halten eine Verbesserung der Motivation durch die Verwendung einer App für plausibel [38,39]. Auch die großflächige Anwendung auf ganze Bevölkerungsanteile ist eine effiziente und kostenextensive Interventionsmöglichkeit [20-22]. Solche Apps sollten motivierend konzipiert, zielgruppenspezifisch ansprechend und einfach im Handling sein, um Verhaltensänderungen wahrscheinlicher zu machen. Dies lässt sich beispielsweise durch Spiele oder VR erreichen, die eine höherer Adhärenz erzeugen können [25,26,51].

Ein anderer Zweig der Nutzung solcher elektronischen Maßnahmen ist das Selbstmanagement [27] und die Informationsvermittlung bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder chronischen Herzleiden [29-33,35].

In einer Studie von Duncan und Kollegen konnte am 301 Probanden nachgewiesen werden, dass zwischen elektronischer (App) und traditioneller (print) Informationsvermittlung kein sign. Unterschied (3 und 6 Monaten) besteht. Die Zielgröße war hier die Messung von Aktivität im Kontext einer Diät [15]. App-basierte Interventionen sind in der Lage, die Gesundheitskompetenz („Health Literacy“) und das Wissen über die Erkrankung signifikant positiv zu beeinflussen [34].

Ein Betroffener, der selbst Kompetenzen und Kontrolle über die Auswirkungen seiner Erkrankung „erlebt“, zeigt auch eine höhere Compliance zur regelmäßigen Medikamenteneinnahme [28]. Ohne App ist die Adhärenz zur Cortison-Einnahme beim Asthmatiker bei 30%-70% [49]. Die App-Anwendung scheint gerade bei Asthmatikern unter 18 Jahren ein notwendiges „tool“ zu sein:  Bei Kindern im Alter von 12 Jahren liegt die Compliance für die Therapie bei ca. 50%, wohingegen sie bei 17-jährigen nur noch bei 20% liegt [50].

Auch in anderen Bereichen, an die man vielleicht nicht primär denkt, scheinen E-Health Apps großes Potenzial zu besitzen: So kann eine App nicht nur die Aktivität [57] fördern, sondern auch im Bereich der kognitiven Leistungssteigerung [53-63] und im Gewichtsmanagement eingesetzt werden. Bei Patienten (ca. 68 Jahre), die eine App zur Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit verwendeten, wurden Daten über die Zufriedenheit der Nutzer bezüglich der E-Intervention erhoben: 63% der Nutzer waren „sehr zufrieden“, „zufrieden“ oder „neutral“, über 50% gaben an, diese App weiter zu empfehlen und zu benutzen.

Fazit:

Aktuell liegt der Fokus vieler Apps auf der Verhaltensänderung hin zu einem gesunderen Lebensstil. Die Verwendung dieser Apps ersetzt sicher nicht den motivierenden Kontakt zu einem geschulten „Coach“. Der alleinige Einsatz von Apps scheint das nicht garantieren zu können [64,65]. Auch wenn bisherige Untersuchungen die Tendenz zeigen, dass Personen mit höherem Bildungsniveau einen größeren Nutzen aus den Apps ziehen können, bedarf es gerade hier viel Forschungsarbeit, um die zukünftigen Veränderungen durch E-health in die richtigen Bahnen zu lenken.

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