Date September 18, 2017

ein Beitrag von Anselm Löwe

Menschen benötigen nachvollziehbare Strukturen und Zusammenhänge, um sich in einer Therapiesituation sicher zu fühlen. Allein das Gefühl verstanden und gut beraten zu werden, kann als Schmerzmodulator dienlich sein. Unser Gehirn wird also den Kontextfaktor „Therapiesituation“ als weniger bedrohlich einstufen, wenn wir über unsere Symptome und das weitere Vorgehen aufgeklärt werden. Da wir in der modernen Physiotherapie multimodal ansetzen, nutzen wir die Patienteninformation zu Themen, wie z.B. Schmerz, um unsere Klienten dazu anzuleiten, „Gedankenviren“ und Nocebos aus ihrem Erfahrungsschatz ausfindig zu machen. Das Modulieren und Managen dieser Faktoren ist dann der zweite Schritt…