BRAIN IN PAIN!

BRAIN IN PAIN!

Eine belgische Arbeitsgruppe (Coppieters et al 2016), die vielleicht einigen von euch bekannt ist („Pain in Motion“), hat gerade im „Journal of Pain“ einen umfangreichen Review veröffentlicht, der sich mit dem Zusammenhang von Hirnveränderungen und klinischen Schmerzmessungen bei Patienten mit chronisch muskuloskelettalen Beschwerden beschäftigt. Dass diese Veränderungen vorliegen, ist seit langem bekannt, aber stehen sie auch mit Dauer und Intensität der Schmerzen in Zusammenhang?

Die Ergebnisse seht ihr auf der 1. Folie, vielleicht eine kurze Erklärung:

Graue Substanz: Nervenzellkerne

Weiße Substanz: Axone

Funktionelle Konnektivität: Kommunikation zwischen Hirnarelaen, quasi der „Datenverkehr“

Klinische Kenngrößen des Schmerzes (Dauer, Intensität) stehen demnach mit Veränderungen in somatosensorischen, kognitiven und affektiven Verarbeitungsgebieten für Schmerz in Zusammenhang.

Jeder chronische Schmerzzustand scheint dabei sehr spezifisch zu sein (Folie 2).

Insbesondere die Aktivität und Plastizität des limbischen Systems spielt eine Schlüsselrolle im Chronifizierungsprozess und ist so etwas wie ein neurobiologischer Risikomarker (Folie 3).

(Für zusätzliche Infos, Folie 4 und 5)

Die Veränderung emotionaler, kognitiver und motivationaler Prozesse ist also auch aus neurophysiologischer Perspektive wesentlich im Therapieprozess:

Hier schließt sich der Kreis von „Hirnforschung und Psychologie“ oder von „Körper und Geist“!!!

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