Das aktualisierte Angst-Vermeidungsmodel

Das aktualisierte Angst-Vermeidungsmodel

Das aktualisierte Angst-Vermeidungsmodell

Mit Hilfe des Angst-Vermeidungsmodells muskukoskelettaler Beschwerden lassen sich Unterschiede im individuellen Verhalten von Menschen auf eine Schmerzerfahrung erkären (Vlaeyen & Linton 2000, Leeuw et al. 2007, Lethem et al. 1983). Auch Ansätze der modernen Physio- und Bewegungstherapie, wie Graded Exposure, Graded Activtiy, etc. haben in diesem Modell ihre theoretische Begründung (Gatzounis et al. 2012, Vlaeyen et al. 2013).

Eine amerkanische Forschungsgruppe konnte jetzt zeigen, dass der prädiktive Wert dieses Modells bei akuten Rückenschmerzenpatienten (n=346) für das Ergebnis nach 3 Monaten steigt, wenn 3 wesentliche protektive Faktoren berücksichtigt werden.

  • Selbstwirksamkeit für Schmerz: Vertrauen in die eigene Kompetenz, Aktivitäten trotz Schmerz durchführen zu können (Nicholas & George 2011) und
  • Schmerzresilienz, also die die Fähigkeit, eine positive körperliche und emotionale Funktion trotz der Schmerzen aufrechtzuerhalten.


Das aktualisierte Angst-Vermeidungsmodell mit Resilienz und Selbstwirksamkeit ist mit einigen Beispielen in der Abb. dargestellt.

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