Depressivität und Missstimmung in der Saisonvorbereitung als Prädiktor für Verletzung

Depressivität und Missstimmung in der Saisonvorbereitung als Prädiktor für Verletzung

April 2017 im American Journal of Sports Medicine: Athleten mit Symptomen von Ängstlichkeit/Missstimmung in der Saisonvorbereitung hatten ein erhöhtes Verletzungsisiko in der kommenden Saison [2007- 2011]. Gezielte Programme zur Förderung mentaler Stabilität könnten zur Verletzungsprophylaxe von Athleten beitragen.

Zu dieser Aussage kommen die Autoren, die über 4 Jahre hinweg 958 Athleten aus 2 Universitätsligen (4 Sportarten Männer, 5 Sportarten Frauen) in der Saisonvorbereitung und vor dem Return to Sports auf Depressivität und Missstimmung/Ängstlichkeit (anxiety) untersuchten. Während der Wettkampfsaison wurden die Verletzungen dokumentiert um mögliche Zusammenhänge zu finden.

Die Kernpunkte findet ihr in der Folien unten.

Fazit: Es lohnt sich nicht nur die sportartspezifische Leistungsfähigkeit der Athleten zu evaluieren, sondern auch den Menschen, der hinter dem Sportler dranhängt, zu verstehen. Voraussichtlich denken wir in Dingen wie Verletzungsprophylaxe trotz komplexer Assessments zu eindimensional (Functional Movement Screen, Star Excursion Balance Test, usw… )

 

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