Kognitive Umstrukturierung

Kognitive Umstrukturierung

So, und jetzt kommt unser Schulterpatient zu einem wirklich guten Therapeuten. Der beschließt, bevor er ihm irgendwelche Übungen „verschreibt“, die Kognitionen des Patienten umzustrukturieren, wie man das in der Verhaltenstherapie nennt. Er erfragt sozusagen die „innere Welt“ des Patienten, nämlich, worum es eigentlich geht (A)? Was der Patient darüber denkt (B)? Und wie er damit umgeht (Reaktionen, C)? Dann stellt sich die Frage: Ist dieses Gedankenmuster erstens „zutreffend“ (Schmerz = Schaden?) und für den Umgang mit der Problematik sinnvoll? (Vermeidungsverhalten, Schonhaltung?). Da das aus Sicht des Therapeuten nicht zutrifft, versucht er die Überzeugungen und das Krankheitsverständnis des Patienten auszutauschen (E), indem er diese Gedankenmuster in Frage stellt und eine Alternativerklärung für den Schmerz liefert (D). Gelingt das, dann könnte das neue ABC-Schema des Patienten wie auf der letzten Abbildung aussehen.

Kognitive Umstrukturierung in aller Kürze!

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