Manuelle Therapie: Words matter!

Manuelle Therapie: Words matter!

Ist es wichtig, ob und wie wir unseren Patienten die Wirkmechanismen von Manueller Therapie erklären? Eine klassische Frage für Adriaan Louw, einem bekannten amerikanischen Vertreter der therapeutischen Schmerzedukation. Um sie zu beantworten, randomisierte er und sein Team 62 chronische Rückenschmerzpatienten in zwei Gruppen (Folie 1), die beide mit einer zentralen P-A Mobilisation behandelt wurden (Louw et al 2016, JMMT).

Die Patienten der Kontrollgruppe erhielten eine klassisch biomechanisch orientierte Erklärung für die Mobilisation (Folie 2); denen der Experimentalgruppe wurde dagegen ein neuroplastisches Erklärungsmodell gegeben.

Die Ergebnisse seht ihr auch der letzten Folie: Ein sig. Gruppenunterschied im SLR nach einer Behandlungseinheit. Die anderen Parameter waren nicht unterschiedlich, was nach einer Edukationsdauer von nur 5 Minuten vielleicht auch nicht unbedingt in großem Stil zu erwarten war.

Trotz der Schwächen des RCTs (fehlende Verblindung, keine Messung der kortikalen Veränderungen, nur eine Technik, kein längeres follow-up) eine originelle Studie, deren Aussage für unsere Praxis sehr wichtig ist:

Words matter 😉

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