Midlife Fitness wirkt präventiv gegenüber Hirnvolumenverlust im höheren Alter

Midlife Fitness wirkt präventiv gegenüber Hirnvolumenverlust im höheren Alter

1948 wurde die sog. „Framingham Heart Study“ gestartet um Risikofaktoren für Kardiovaskuläre Erkrankungen zu identifizieren. Aus Daten der „Offspring Study“ (d.h. die Nachkommen der Original-Probanden) hat Nicole Spartano den Zusammenhang von kardiovaskulärer Fitness und Gehirnmorphologie im höheren Alter dargestellt und in einem Paper, 2016 in Neurology publiziert.

Ein Zusammenhang zwischen körperlicher Fitness und kognitiver Funktion und Hirnmasse gilt im höheren Lebensalter in Querschnittstudien als etabliert. Wenig Daten gab es bisher in einem prospektiven Format.

Obwohl die Studie einige Schwächen hat (insb. einen möglichen Bias in der Auswahl gesünderer Individueen) zeigt sich ein klarer Zusammenhang zwischen der körperlichen Fitness im mittleren Lebensalter und der Gehirnmorphologie und geistigen Leistungsfähigkeit im höheren.

Wenn alle Gründe bisher noch nicht ausgereicht haben mehr in die eigene Fitness zu investieren, hier der neueste: Es wirkt als Langzeiteffekt protektiv gegenüber altersbedingter Hirnatrophie und daher auch gegenüber der Entwicklung von Demenzerscheinungen (deren Risikofaktor Gehirnatrophie ist).

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