Moderne Schmerzedukation bei Rückenschmerzen

Moderne Schmerzedukation bei Rückenschmerzen

Warum bekommt die „first line care“ bei Rückenschmerze – zu der Edukation gehöhrt – kaum Aufmerksamkeit und worauf warten wir eigentlich?

Ein Editorial von Prof. L. Moseley

Erst vor kurzen wurde in LANCET zu einem Paradigmenwechsel in der Behandlung von Rückenschmerzen aufgerufen. Das ist sicher keine neue Forderung. Aber warum kriegen wir bzw. das gesamte System nicht die Kurve?

Moseley spricht von einer Schmerzrevolution, einem neuen, wissenschaftlich fundierten Verständnis von Schmerz (s. Slides), das eine Botschaft der Hoffnung für chronische Schmerzpatienten liefern könnte.

Nur, wer sollte diese so wichtige Aufklärung und Edukation an die geplagte Frau bzw. den geplagten Mann bringen?

Ärzte? Aus Moseleys Sicht zu teuer und in diesem Bereich nicht adäquat ausgebildet. Psychologen? Auch die sind teuer. Physiotherapeuten sollten in der Pole-Position stehen, aber es fehlt hier häufig der finanzielle Anreiz.

Ein Zitat von Moseley: „Es ist bemerkenswert, dass Physiotherapeuten immer noch für veraltete Behandlungen bezahlt werden können, während Physiotherapeuten, die auf der Höhe der Zeit arbeiten, z.B. keine (Schmerz-) Edukation erstattet bekommen.“

Zeit, dass nicht nur unsere Bezüge steigen, sondern dass wir auch für die Dinge gut bezahlt werden, die wirklich Sinn machen und der alte Krempel aussortiert wird.

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