Rehabilitation von Achillessehnenrupturen – Funktionell oder Immobilisiert?

Rehabilitation von Achillessehnenrupturen – Funktionell oder Immobilisiert?

Akute Achillessehnenrupturen können konservativ und operativ versorgt werden. Häufig hängt das von Alter und Zielsetzung des Patienten ab. Im Rahmen des Managements folgt eine funktionelle Rehabilitation mit kontrollierter Bewegung und/oder Belastung oder eine Immobilisationsphase von bis zu 8 Wochen.

Da der Trend aktuell in Richtung funktioneller Rehabilitation geht haben Mark-Christensen et al. in einer 2016 veröffentlichten Metaanalyse die Ergebnisunterschiede zwischen funktioneller Reha und Immobilisation untersucht. Das Primäroutcome war dabei das Rerupturrisiko; Sekundäroutcomes waren Komplikationsrate, Return to Sports-Zeit, Arbeitsunfähigkeitsdauer, ROM und Kraft.

Interessanter Weise konnten bis auf die Dauer der Rückkehr in den Sport keine Unterschiede zwischen den System gefunden werden. Die untersuchten Studien sind methodisch nicht hochwertig und die Ergebnisse teilweise gespalten, in dem Feld braucht es also noch einiges an Arbeit, bis es zu einem endgültigen Ergebnis kommen kann.

Für den Moment geht der Trend wohl weiterhin in Richtung der funktionellen Rehabilitation, da die Patienten schneller wieder lernen ihre Sehnen einzusetzen und so Bewegungsängste under Vermeidung möglicher Weise reduziert ist. Außerdem scheinen die Patienten insgesamt mit einer funktionellen Reha zufrieden sein.

Für Sportler wäre sie auf jeden Fall das Mittel der Wahl.

Loader Wird geladen...
EAD-Logo Es dauert zu lange?
Neu laden Dokument neu laden
| Öffnen In neuem Tab öffnen
TO TOP
error: Content is protected !!
X