Segmentspezifische vs. unspezifische spinale Manipulation/Mobilisation?

Segmentspezifische vs. unspezifische spinale Manipulation/Mobilisation?

Mobilisation am symptomatischen vs. nicht-symptomatischen zervikalen HWS-Segment (n=48): Kein signifikanter und relevanter Unterschied bzgl. der Verbesserung der Schmerzintensität zwischen den Gruppen.

Aquino et al. (2009, JMMT)

Traktionsmobilisation am symptomatischen HWS-Segment vs. nicht-symptomatischen Segment (n=126): Beide Gruppen zeigten signifikante Verbesserungen des Schmerzes, ohne signifikanten und relevanten Unterschied zwischen den Gruppen.

Schomacher et al. (2009, JMMT)

Thorakale vs. lumbale Manipulation bei chronischen Rückenschmerzpatienten (n=148): Sofortige Verbesserung von Schmerz, allerdings ohne Unterschied zwischen bereichsspezifischer und nicht-spezifischer Manipulation.

De Oliveira et al. (2013, Phys Ther)

Mobilisation am symptomatischen vs. nicht-symptomatischen lumbalen Segment (n=120): Mobilisation am symptomatischen Segment reduzierte Schmerz um 36%, während die Schmerzreduktion am zufällig ausgewählten Segment bei 25% lag (signifikanter Gruppenunterschied).

Chiradejnant et al. (2002, Phy Ther Pract)

HWS-Mobilisation auf der schmerzhaften oder zufällig ausgewählten Seite bei Nackenbeschwerden 8n=60): Keine Unterschiede zwischen den Gruppen für Mobilisation an der schmerzhaften vs.der zufällig gewählten Seite.

Kanlayanaphotporn et al. (2009, Arch Phys Med Rehabil)

Gezielte vs. generelle Impulsmanipulation der lumbalen Wirbelsäule (n=60): In beiden Gruppen reduzierten sich Schmerz und Druckschmerz ohne Unterschiede von gezielter und genereller Manipulation.

McCarthey et al. (2019, BMJ Open

Sport & Exc Med)

 

Verändert nach Lee Higginbotham

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