Spinalkanalstenose: Schaden ? Schmerz

Spinalkanalstenose: Schaden ? Schmerz

Neue Studien in der „Bibel der Wibelsäulenforschung“, SPINE, bestätigt:

MRT-Befunde stehen bei Patienten mit Spinalkanalstenose nicht mit den Rücken-, Bein- und Gesäßschmerzen in Zusammenhang:

„In the data of the LSOS study we could not identify a relevant association between any of the MRI parameters and buttock, leg and back pain, quantified by the Spinal Stenosis Measure (SSM) and the Numeric Rating Scale (NRS). Even by restricting the analysis to the level of the lumbar spine with the most prominent radiological ‘stenosis’ no relevant association could be shown.“

The non-existent or weak association between radiological findings and symptoms might explain to some extent that more  than one third of patients report no clinically relevant improvement after surgery.20,21″

Burgstaller et al (2016), „SPINE“

Und wie erkläre ich es meinen Patienten?

Ein machtvolles Instrument bei einem Patienten mit festgefahrenen, rein biomechanischen Erklärungen für sein Problem sind Beispiele von „Leidensgenossen“, die nicht mit den Überzeugungen des Patienten kompatibel sind.

Dazu lässt man den Patienten einmal „Radiologe spielen“ und erklärt ihm die beiden unten zu sehenden Beispiele:

Auf der ersten Folie ein 62 jähriger Mann mit einer schweren Spinalkanalstenose, der völlig beschwerdefrei ist und eine Rücksack-Tour in den USA unternommen hat.

Auf der Zweiten ein 32 jähriger Mann mit lediglich leichten degenerativen Veränderungen (für sein Alter völlig in der Norm), ohne Spinalkanalstenose, der unter chronischen Rückenschmerzen leidet und zwischenzeitlich arbeitsunfähig war.

Und dann stellt ihr die alles entscheidende Frage:

„Welche Wirbelsäule hätten Sie den gerne“?

…und dann fängt – wenn es gut läuft – das Weltbild des Patienten an, „gefährlich zu wanken“…

…Zweifel machen sich vielleicht breit und, wenn ihr es dann gut einfädelt und weiterspinnt, kann etwas mit ihm passieren…

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