STarT Back Screening Tool oder Örebro Musculoskeletal Pain Screening?

Welches Instrument für welchen Zweck? Ein Review

 

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Der Einsatz hängt entscheidend von der Zielsetzung ab, wie die folgende Übersichtstabelle zeigt.

Insgesamt ist die sehr praxisfreundliche Kurzvariante des Örebro weniger gut untersucht, zeigt allerdings gegenüber der Langvariante eine sehr gute Übereinstimmung (Linton et al. 2011). Hier existiert für den Bereich „Rückenschmerz“ eine validierte deutsche Version (Schmidt et al. 2016), die wir angehängt haben. Mit einem Cut-off von 16 ergab sich eine Sensitivität von 0.65 und eine Spezifität von 0,87 für die Prädiktion moderater-stärkerer Funktionsverluste nach 6 Monaten bei akuten bis subakuten Rückenschmerzpatienten (NRS von 0-10 für die Items 2-10, bei Item 1 werden die Schmerzareale nummerisch erfasst).

Außerdem haben wir die ursprüngliche MSK-Variante von Linton et al in unserer Übersetzung beigefügt, die z.B. die O`Sullivan-Gruppe in der Praxis nutzt, welche allerdings bislang nicht für den deutschen Sprachraum validiert wurde. Der Vorteil ist hier eine generische Einsatzmöglichkeit für das Screening aller muskuloskelettaler Beschwerden. Ein Cut-off von 50 prädiktiert  nach Linton et al. mit einer 85%-igen Genauigkeit eine Arbeitsunfähigkeit.

Assessment STartT Back Örebro 2018 Vergleich

 

oerebro-kurzfassung-2010 PMS Copy

 

Örebro-Kurzversion-MSK PMS